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Kipptischuntersuchung

 

Die Kipptischuntersuchung ist eine weitere diagnostische Möglichkeit in der Kardiologie. Mit dieser Untersuchung lassen sich die Ursachen für Synkopen (plötzliche kurzanhaltende Bewusstlosigkeit) herausfinden oder es kann der Verdacht auf die orthostatische Hypertonie ( Ohnmacht, verzögerte oder fehlende Blutdruckanpassung bei Lageveränderung) begründet oder ausgeräumt werden. Die Kipptischuntersuchung wird meist dann angewendet, wenn alle Voruntersuchungen (wie Echokardiographie, Ergometrie, Langzeit EKG und Blutdruck) keine eindeutige Diagnose für Ihre Beschwerden erbracht haben.

 

Sie als Patient werden auf einer speziellen Untersuchungsliege gelagert mit ständiger Herz- Kreislaufüberwachung (EKG, Blutdruck). Ziel der Untersuchung ist es die Beschwerden nochmals unter kontrollierten Bedingungen auszulösen. Die Untersuchungsliege verändert ihre Position aus der waagerechten in die fast senkrechte Position (ca. 70°). Sie können hierbei nicht heraus- oder herunterfallen. Durch diese Lageveränderung versackt das Blut in den Extremitäten und der Blutdruck fällt ab. Jetzt kann man die Mechanismen zur Kompensation des Herzens unter kontrollierten Bedingungen sehen und mögliche Ursachen für die Beschwerden erkennen.

Mitglied der Deutschen Herzstiftung